Je kleiner die Gartenabfälle, desto besser gelingt der Kompost. Wegen ein paar Kabisstrünken muss man aber nicht gleich einen motorbetriebenen Häcksler kaufen. «Häckseln» kann man nämlich auch mit einem scharf geschliffenen Spaten. Damit lassen sich Kabisstrünke, Himbeerruten und Kürbisranken im Nu zerkleinern. Oder faule Äpfel und schrumpelige Kartoffeln mit wenig Aufwand in kompostgerechte Stücke schneiden. Die Abfälle werden dazu einfach auf ein Brett gelegt und mit dem Spaten verhackt. Wer statt dem Brett eine Holzkiste verwendet, erhält einen sehr effizienten Handhäcksler. Die Holzkiste sollte für diesen Zweck mindestens 80 Zentimeter lang und 40 Zentimeter breit sein. Alle Staudenabfälle und Gartenreste, die Sie zerkleinern möchten, kann man nun einfach in diese Kiste legen und mit dem geschärften Spaten darauf herumhacken. Wenn das Material zu Beginn nicht ganz hineinpasst, arbeitet man einfach in Etappen. Das Zerkleinern geht auf diese Weise erstaunlich flott von der Hand. Und erst noch ohne Krach und Benzingestank.
9. November 2021 um 14:32 Uhr
als Baumschulist EFZ / heute heisst der Beruf
Gärtner/in EFZ Baumschule, weiss ich um den ‚Wirkungsgrad eine scharf geschliffenen Spatens.
Sie bestätigen mit dem Foto und Text, meine Behauptung ‚häckseln könne man / frau auch mit einem scharf geschliffenen Spaten.
You just made my day, thanks.
MfG aus dem sonnigen Basel, Schweiz
André R. Meyer
10. November 2021 um 06:25 Uhr
Ich bestätige das gerne ;-). Der Spaten muss aber wirklich scharf sein!
17. Mai 2019 um 11:49 Uhr
Vielen Dank für den tollen Tip. Nach stundenlangen Recherchen endlich etwas Praktikables für meine Flächenkompostierung.
17. Mai 2019 um 18:38 Uhr
Gern geschehen! Wir machen das wirklich schon viele Jahre – und freuen uns über Nachahmer 😉 No Krach, No Benzingestank… und günstig in der Anschaffung 😉