Dieser Gartenkalender enthält Saat-, Pflanz- und Erntezeiten für eine ganze Reihe von Gemüsen und Salatarten. Sie werden aber nicht (nur) in Kalendermonaten, sondern vor allem in phänologischen Zeichen angegeben. Die Naturzeichen sind wesentlich zuverlässiger als die Kalendermonate, denn die Pflanzen „wissen“ genau, wann ihre Zeit gekommen ist. Je nach Standort und Jahr können bis zu sechs Wochen Differenz zwischen den Zeichen der Natur und den Kalendermonaten auf den Saatgutpäckli liegen. Mit diesem phänologischen Gartenkalender ist man auch für den Klimawandel gerüstet: Er funktioniert nämlich sowohl in speziell warmen, wie in extrem kühlen Jahren, im Berg- und Talgebiet, am Seeufer genauso wie in der Stadt. Es ist eine ewig währende Arbeitshilfe nicht nur für die Schweiz, sondern für ganz Mitteleuropa.

> spriessbuerger-phaenokalender-web.pdf

Und er ist einfach zu bedienen:  Am unteren Rand sind die Kalendermonate aufgeführt, während am oberen Rand die wichtigsten phänologischen Zeigerpflanzen des phänologischen Kalenders gelistet sind. Die Kalendermonate unten entsprechen den gängigen Empfehlungen auf Saatgutpäckli oder in gängigen Gartenbüchern – während die Zeigerpflanzen oben angeben, welchen Zustand einige Pflanzen in der Natur zu dieser Zeit erreicht haben sollten. Wird z.B. eine Aussaat nach Ende Mai, also nach den Eisheiligen empfohlen (unten dargestellt), so sollte man damit bis zur Vollblüte des Flieders warten (oben dargestellt) oder, wenn man auf der sicheren Seite sein will, bis die ersten Holunderblüten aufgehen.