Mit Steckzwiebeln ist der Anbau von Speisezwiebeln am einfachsten. Steckzwiebeln sind kleine, unreife Zwiebeln, die sich weiterentwickeln, wenn man sie in den Boden steckt. Sie werden frühestens zur Hufattichblüte und spätestens zur Forsythienblüte (Mitte März bis Mitte April) in gut abgesetzte Erde gesteckt. Rote Sorten sollte man eher zum späteren Termin pflanzen, da sie sonst womöglich in Blüte gehen. Winterzwiebeln werden zwischen Fruchtreife und Blattfall der Rosskastanie (September, Oktober) gesteckt.

Wenn möglich, sollte man Steckzwiebeln lose kaufen und dabei die besten auslesen. Denn je besser die Qualität der Steckzwiebel, desto besser ist das Endprodukt. Steckzwiebeln sollten stets fest, drall und frei von Trieben oder sichtbaren Triebansätzen sein. Sie sollten klein oder mittelgross sein, aber keinesfalls zu gross. Denn grössere Steckzwiebeln sind schossanfälliger.

 

steckzwiebeln-optimal

Nur die besten Steckzwiebeln sind Spriessbürgerinnen und Spriessbürgern gut genug: Sie sollten noch keine Triebe haben (1), nicht zu dünn sein (2), keine Löcher oder Beschädigungen aufweisen (3) und nicht zu gross sein (4). Ideal ist die Zwiebel Nummer 5.